Das Maler Nationalteam mit seinem Trainer Matthias List und Co-Trainer Diego Gomez-Velazquez (Bild: GHM)

Erfolgreicher Nachwuchstag des Bundesverbandes Farbe

Eine Ausbildung zum Maler und Lackierer legt den Grundstein für viele Karrierewege: vom Meister oder Farbtechniker in der Industrie, Lehrer in der Aus- und Weiterbildung, bis hin zum Restaurator. Welche Chancen sich jungen Menschen mit einer Ausbildung im Maler- und Lackiererhandwerk eröffnen, stand im Mittelpunkt des Nachwuchstages des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz am 26. April auf der FAF.

Die Gewinnung von qualifiziertem Nachwuchs ist eine der drängendsten Herausforderungen des Maler- und Lackiererhandwerks und ein Fokusthema der diesjährigen FAF. Unter dem Motto "Perspektive Weiterbildung – Karriere im Maler- und Lackiererhandwerk" informierte der Bundesverband Farbe am 26. April junge Menschen mit einem vielfältigen Programm darüber, welche Karriereoptionen ihnen offenstehen.

Am Vormittag informierten sich interessierte Auszubildende, Gesellinnen und Gesellen sowie Meisterschüler im FAF Forum zu den umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten. Im ersten Themenblock präsentierten vier Fach- und Meisterschulen ihre Angebote. Dabei kamen auch Meisterschüler und -schülerinnen zu Wort. Im zweiten Vortragsblock erfuhren die Teilnehmenden, welche Karrierechancen ihnen ein Studium nach der Malerausbildung bietet. Abgerundet wurde das Programm durch drei Beiträge zur Weiterbildung als Restaurator im Handwerk. Meister, die sich in diesem Bereich spezialisieren möchten, erhalten mit dem "Master Professional" einen Abschluss, der gleichwertig mit einem Studium ist, aber einen hohen Praxisbezug aufweist.

„Die Möglichkeiten, im Maler- und Lackiererhandwerk Karriere zu machen, sind mindestens so vielfältig wie mit einem akademischen Ausbildungsweg", erklärt Holger Jentz, Vorsitzender des Bildungsausschusses des Bundesverbandes Farbe. "Umso erfreulicher ist es, dass wir in den letzten Jahren immer mehr junge Menschen mit höheren Schulabschlüssen für eine Ausbildung gewinnen können. Denn klar ist: Wir brauchen junge Leute in unserem Handwerk, die Verantwortung übernehmen und Führungspositionen anstreben.“

Der Nachmittag des Nachwuchstages gehörte dem Maler Nationalteam. Die Elite des Maler- und Lackiererhandwerks präsentierte ihr Können bei einem Speed-Wettbewerb in der FAF Werkstatt. Bei dieser Aufgabe, die auch Teil von nationalen und internationalen Wettkämpfen ist, hatten die sieben Mitglieder des Nationalteams 60 Minuten Zeit, um ein vorgegebenes Muster auf eine Fläche aufzubringen. Dabei zählten neben Schnelligkeit auch Maßgenauigkeit sowie Deckkraft der Farben.

Der Bundesverband Farbe zeigte sich am Ende des Nachwuchstages zufrieden: "Veranstaltungen wie der Nachwuchstag auf der FAF, tragen dazu bei, die vielfältigen Karrierechancen, die unser Handwerk jungen Menschen bietet, noch bekannter zu machen", resümiert Holger Jentz.

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