Politik

ZDH-Präsident Wollseifer: „Künftige Regierung muss Handwerk stärken und entlasten“

„Unabhängig von den Farben der künftigen Bundesregierung sehe ich die künftigen Entscheidungsträger grundsätzlich in der Verantwortung, einen positiven Zukunftsentwurf für unser Land zu erarbeiten und mit entsprechenden politischen Weichenstellungen zukunftsfest aufzustellen und dabei immer im Blick zu haben, dass sich die Zukunft unseres Landes nur mit dem Handwerk gestalten lässt“, so ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer gegenüber Frank Specht vom Handelsblatt. Es seien Handwerkerinnen und Handwerker, die Häuser dämmen, Ladesäulen für E-Autos aufstellen, Solardächer installieren und altersgerechte Bäder bauen.

In den kommenden Jahren brauche es eine Politik, die Betriebe entlastet und stärkt. Jede kommende Bundesregierung – sei sie nun rot-gelb-grün oder schwarz-grün-gelb – müsse sicherstellen, dass Steuern für die Betriebe zu verkraften sind, Sozialbeiträge nicht weiter ansteigen und Bürokratie die Handwerkerinnen und Handwerker nicht erdrückt.

Nachhaltiges Wirtschaften und Leben wird zukunftsentscheidend sein. Dabei müsse die künftige Regierung Wege finden, die Klimaschutz und wirtschaftlichen Erfolg gleichermaßen ermöglichen. Denn nur mit einer starken Wirtschaft und mit starken Handwerksbetrieben werden wir in der Lage sein, die Klimaschutzherausforderung zu finanzieren und zu bewältigen. Es gilt, technologieoffene Lösungen zu finden, bei denen Klimaschutz und Wirtschaftserfolg im Einklang sind, so Wollseifer. 

(Foto: ZDH/Boris Trenkel)

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