Zum Jahresende 2025 verzeichnete das Berliner Handwerk 8.143 Ausbildungsverträge – 524 mehr als zum 31. Dezember 2023 (7.619 Verträge). Dies entspricht einem Zuwachs von 6,9 %. Dazu sagt Jürgen Wittke, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Berlin: „Die Berliner Handwerksbetriebe haben damit ihren Anteil an den im Bündnis für Ausbildung angestrebten 2.000 zusätzlichen Ausbildungsverträgen sogar übererfüllt. Deshalb ist es jetzt völlig unverständlich, dass das Gesetz zum Ausbildungsförderungsfonds dennoch eingeführt wird. Hier werden unsere Betriebe bestraft, obwohl sie die Forderung der Politik erfüllt haben.“
Carola Zarth, Präsidentin der Handwerkskammer Berlin, sagt: „Unsere Betriebe bilden aus Überzeugung aus – nicht wegen staatlichen Drucks. Wer junge Menschen qualifiziert, übernimmt bereits große finanzielle, personelle und organisatorische Verantwortung. Die jetzt geplante Abgabe würde genau diejenigen belasten, die sich täglich für Ausbildung engagieren, und setzt damit das falsche Signal.“

