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Einbruchsserie in Handwerkerfahrzeuge: HWK rät zu gesonderter Inhaltsversicherung

Im Großraum Düsseldorf, insbesondere im Kreis Mettmann, geraten derzeit vermehrt im öffentlichen Raum abgestellte Handwerkerfahrzeuge ins Visier von Dieben, die es gezielt auf Werkzeuge und Arbeitsgeräte abgesehen haben. Allein in diesem Winter sind bereits mehrere Dutzend Unternehmen Opfer solcher Taten geworden. Nach Einschätzung der Polizei handelt es sich dabei um Banden, die auf diese hochwertigen Arbeitsmittel spezialisiert sind.

Immer wieder ist es bereits in der Vergangenheit im Großraum Rhein-Ruhr zu vergleichbaren Diebstahlsserien gekommen; so etwa im Sommer 2023, damals ebenfalls über mehrere Monate hinweg.

Die Kripo Köln hatte damals gemeinsam mit der HWK Köln ein speziell auf das Handwerk abzielendes Informations-Faltblatt zur Prävention entwickelt, das unveränderte Aktualität besitzt und weiterhin im Internet aufrufbar ist.

Die Betriebs- und Rechtsberatung der Handwerkskammer Düsseldorf rät allen Unternehmen in Branchen mit Handwerker-, Werkstatt- und Lieferfahrzeugen, insbesondere diese drei Schutzvorkehrungen zu treffen:

  • Wertvollere Maschinen, Gerätschaften und Werkzeug abends stets aus dem Fahrzeug zu holen und im Betrieb lagern.
  • Unternehmen sollten bei ihrer KFZ- oder Hausratversicherung abklären, in welchem Umfang Versicherungsschutz besteht, und diesen gegebenenfalls nachrüsten.
  • Für Maschinen, Werkzeuge und Gerät im Wagen sollte in jedem Fall eine separate Auto-Inhaltsversicherung (oder Werkverkehrsversicherung) am besten mit Nacht- und Wochenendklausel abgeschlossen werden. Andernfalls wird der Wert nicht ersetzt. Versichert sind damit sowohl firmeneigene, gemietete und geleaste Fahrzeuge. Da es bei dieser Versicherung Tücken geben kann, sind eine intensive Beratung und Konditionenvergleich sinnvoll.

Weitere Informationen: https://www.hwk-duesseldorf.de/versicherungen-betrieb

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