Für viele Hauseigentümer ist es eine echte Herzensangelegenheit: die Sanierung und Neugestaltung ihrer Hausfassade. Heutzutage am besten auch noch energetisch. Davon überzeugen konnte sich die Fachjury beim Fassadenwettbewerb 2025 der Maler- und Lackiererinnung Hannover und von Haus & Grundeigentum.
„Auch in diesem Jahr sind wieder viele Fassaden verschönert worden. Das zeigt, dass der Fassadenwettbewerb sich immer noch großer Beliebtheit erfreut. Die Qualität war wie immer auf einem hohen Niveau. Die Gewinner haben das Preisgeld zu Recht verdient. Die Innung freut sich schon auf den Wettbewerb 2026", sagt Manuel Kalogeropoulos, Obermeister der Innung Hannover.
„Auch der diesjährige Wettbewerb zeigte wieder, dass viele Eigentümer motiviert sind, für die Sanierung und Verschönerung ihrer Gebäude viel Geld in die Hand zu nehmen. Der Blick auf die wunderbaren neuen Fassaden ist eine Bereicherung für Alle und eine Aufwertung für jeden Stadtteil.
Wir freuen uns über die stets rege Teilnahme an unserem Wettbewerb, den wir seit 2002 gemeinsam mit Haus und Grundeigentum durchführen. Eine nun schon Tradition, die wir gerne natürlich auch im kommenden Jahr fortführen werden“, fügt Geschäftsführer Friedrich Stöter hinzu.
Die Preisträger des Fassadenwettbewerbs
Mit dem 1. Platz, der mit 1.500 Euro gewürdigt wird, wurde das Objekt von Sabine und Volker Böttcher, ausgezeichnet. Der Malereibetrieb Stuckert in Hannover hat u. a. liebevoll die ursprünglichen Klinkersteine und Simse wiederhergestellt, die dem Gebäude seinen historischen Charakter zurückgeben.
„Die prämierte Fassade besticht durch einen dunkelblau gestrichenen, mit Graffitischutz veredelten Sockel, der dem Gebäude eine elegante Basis verleiht. Darüber folgt eine zweidrittelhohe Klinkerfassade, in einem freundlichen hellblau gestrichen und durch zahlreiche, sorgfältig restaurierte Gesimse und Fensterumrahmungen akzentuiert. Eine rundum gelungene handwerkliche Leistung und ein würdiger Gewinner des Fassadenwettbewerbs", so die Begründung der Jury.
Marcel und Pascal Darsow, der Malereibetrieb GS Farbkonzept und der Malermeisterbetrieb Gödeke & Strauß, Bad Münder freuen sich über Platz 2 und 1.000 Euro. Die Begründung der Jury: „Das freistehende Einfamilienhaus wurde energetisch von Grund auf saniert. Der Sockel erhielt eine Bossensteinoptik in einem ansprechenden Lehmfarbton. Die Wärmedämmfassade wurde mit einem feinen Oberputz versehen und in einem eleganten Grau-Beige gestrichen. Die Fenster wurden spielerisch mit Gesimsen eingefasst, und auch in den Fassadenflächen selbst wurden Ziersimse angebracht, die dem Gebäude zusätzliche Struktur und Ausdruck verleihen. Ein gelungenes Gebäude, das zeigt, das energetische Sanierung und Stil sehr gut kombinierbar sind.“
Platz 3 und 500 Euro gehen an die Objektbesitzerin Kathrin Schmitz und den ausführenden Malereibetrieb Temps Malereibetriebe, Neustadt am Rübenberge.
„Eine stilvolle Fassade in der Südstadt von Hannover. Dieses Gebäude wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz sorgfältig restauriert.
Die Fassade erstrahlt nun in mittleren Okertönen und hellen Beigetönen. Die Gesimse wurden fein herausgearbeitet, und historische Schriftzüge mittels Lasurtechnik dezent hervorgehoben. Im Erdgeschoss befindet sich ein Feinkostladen, der nun ebenfalls in neuem Glanz erscheint und das Gesamtbild wirkungsvoll abrundet“, sagt die Jury.
Infos zur Siegerfassade
Das Wohnhaus ist ein historisches, aber nicht denkmalgeschütztes Gebäude. Die Eigentümer wünschten eine Sanierung, die den Charakter der Fassade erhält und zugleich eine neue Farbfassung ermöglicht. Ausschlaggebend waren der Erhalt und die Ergänzung fehlender Stuckelemente sowie die Entwicklung eines individuellen Farbkonzepts.

