Der Peter Adam Jansen Preis 2026 geht an Marcel Lossie aus Bielefeld. Mit der Auszeichnung würdigen die Gesellschafterfamilien der Lackfabrik Jansen Menschen, die aus eigener Kraft Krisen überwinden, Courage und Engagement zeigen und mit ihrem Handeln für sich und andere neue Perspektiven eröffnen. Die feierliche Preisverleihung fand im Beisein der Initiatoren und zahlreicher Gäste aus Wirtschaft und Politik statt. Unter den Ehrengästen war auch Michael Ebling, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima des Landes Rheinland-Pfalz.
„Marcel Lossie zeigt eindrucksvoll, dass aus persönlichem Schmerz etwas entstehen kann, das Tausenden Menschen Hoffnung schenkt", sagte Gesellschafterin Alexandra Bardjasteh bei der Preisverleihung. „Mit Fruchtalarm hat er eine Initiative geschaffen, die weit über die medizinische Versorgung hinausgeht. Sie schenkt schwer kranken Kindern und ihren Familien ein Stück Lebensfreude, Zuversicht und Normalität."
Aus einer persönlichen Tragödie entstand Deutschlands größtes Kinderkrebsprojekt
Nach dem Tod seines an Krebs erkrankten Sohnes gründete Marcel Lossie 2010 das Projekt Fruchtalarm.
Was auf einer Kinderkrebsstation in Bielefeld begann, ist heute Deutschlands größtes Kinderkrebsprojekt. Mehr als 2.000 Einsätze jährlich an zahlreichen Kliniken, Hospizen und Rehaeinrichtungen bringen schwer erkrankten Kindern kleine Momente der Freude in einer belastenden Zeit.
Mit mobilen Cocktailbars, ehrenamtlichem Engagement und viel persönlicher Zuwendung schaffen Lossie und sein Team Begegnungen, die den Klinikalltag für die Kinder und ihre Familien für einen Augenblick vergessen lassen.
Die Jury würdigte insbesondere den außergewöhnlichen gesellschaftlichen Beitrag des Projekts: „Fruchtalarm zeigt, wie aus einer persönlichen Krise eine Initiative entstehen kann, die unzähligen Menschen Mut macht. Lossie lebt den festen Willen, anderen Kraft zu schenken – genau diese Haltung zeichnet der Peter Adam Jansen Preis aus."
Drei weitere Persönlichkeiten setzen starke Zeichen
Neben dem Preisträger ehrte die Jury auch Martina und Norbert Wittenberg, Inhaber des Kaufhauses Moses in Bad Neuenahr. Nach wirtschaftlichen Herausforderungen, der Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe 2021 entschieden sie sich bereits zum dritten Mal für einen mutigen Neuanfang. Mit dem Wiederaufbau des traditionsreichen Kaufhauses setzten sie ein wichtiges Signal für die gesamte Region und den stationären Einzelhandel.
Ebenfalls als Finalist ausgezeichnet wurde Dr. Nikolaus Förster, geschäftsführender Gesellschafter des Impulse Verlags in Hamburg. Mit seiner Initiative „Jetzt erst recht" unterstützt er Unternehmerinnen und Unternehmer dabei, Krisen zu bewältigen und neue Perspektiven zu entwickeln. Seine Plattform macht erfolgreiche Neustarts sichtbar und fördert den offenen Austausch über unternehmerische Herausforderungen.
Preis mit Haltung
Der Peter Adam Jansen Preis wurde nach der Flutkatastrophe 2021 von den Gesellschafter-familien der Lackfabrik Jansen ins Leben gerufen. Er zeichnet Menschen aus, die aus Krisen neue Stärke entwickeln und mit ihrem Handeln mit Courage und Engagement vorangehen.
Namensgeber Peter Adam Jansen stand über Jahrzehnte für unternehmerischen Weitblick, Menschlichkeit und gesellschaftliche Verantwortung – Werte, die der Preis heute bei Men-schen sichtbar macht, die sie in ihrem eigenen Handeln lebendig halten.
Weitere Informationen, Bewerbungen für 2027 sowie Hintergründe zu den Preisträgern unter: www.peter-adam-jansen-preis.de

