Die Bau- und Wohnungswirtschaft warnt eindringlich vor den geplanten Kürzungen der Wohnungsbauförderung des Bundes. 2027 sollen allein für den Neubau knapp 1,4 Mrd. Euro weniger zur Verfügung stehen als 2026.
Das Verbändebündnis Wohnungsbau befürchtet, dass dadurch zahlreiche Neubau-, Sanierungs- und Investitionsvorhaben gestoppt, Kapazitäten abgebaut, Fachkräfte verloren gehen und weitere Insolvenzen drohen.
Gefordert werden stattdessen verlässliche Förderbedingungen und mehr Planungssicherheit. Zusätzlich soll der Bund mit dem Gebäudetyp-E-Gesetz die Baukosten senken und die Sonderabschreibung nicht länger an den Effizienzhaus-40-, sondern an den EH-55-Standard koppeln. Auch Kürzungen bei der energetischen Sanierung kritisiert das Bündnis, da sie insbesondere Mehrfamilienhäuser treffen und das Erreichen der Klimaziele erschweren.
