In diesem Interview spricht Kyra mit Oliver, regionaler Verkaufsleiter mit Wurzeln im Handwerk, über direkte Kommunikation und echte Praxisnähe.
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Hier gibt es das Interview zum nachlesen:
Kyra: Oliver, wie würdest du dich selbst beschreiben?
Oliver: Wer mich kennt, weiß: lange Reden sind nicht so mein Ding. Wenn alles gesagt ist, sage ich Tschüss – und oft habe ich schon aufgelegt, bevor der andere es überhaupt gehört hat. So bin ich einfach. Das gehört zu mir, und ich finde das auch gut so.
Kyra: Was machst du beruflich?
Oliver: Ich bin regionaler Verkaufsleiter bei der Firma Dörken und betreue die Regionen Bayern, Allgäu und Österreich. Ursprünglich komme ich aus dem Handwerk: Ich bin Malermeister, Lacktechniker und staatlich geprüfter Baugutachter.
Kyra: Bist du in deiner Rolle näher am Maler oder eher am Handel?
Oliver: Ich würde sagen, das hält sich die Waage. Ich bin sehr nah am Maler, weil ich meine Wurzeln im Handwerk habe und diese Verbindung nicht verlieren möchte. Ich glaube, ich spreche die Sprache der Handwerker.
Kyra: Du sprichst von „Handwerkersprache“. Was genau meinst du damit?
Oliver: Handwerker mögen eine direkte Ansprache. Sie lernen vor allem durch das praktische Erleben und Ausprobieren. Wenn man ihnen nur sagt: „Probier mal dieses Material, ich habe gute Erfahrungen gemacht“, dann ist das nett gemeint, aber nicht ihre Sprache. Viel wirkungsvoller ist es, wenn man auf der Baustelle sagt: „Komm, wir machen das kurz zusammen.“ Diese direkte, praktische Herangehensweise ist entscheidend.
Kyra: Also geht es viel um Praxisnähe?
Oliver: Genau. Ich glaube, das ist auch der Schlüssel zum Erfolg im Außendienst. Handwerker arbeiten jeden Tag praktisch und entwickeln dadurch ein ganz eigenes Verständnis für Produkte. Wenn ich zum Beispiel sage: „Das deckt super“, dann kann das für den Handwerker etwas ganz anderes bedeuten als für mich. Vielleicht deckt es für ihn eben nicht gut, weil er eine andere Vorstellung davon hat, wie ein Ergebnis aussehen soll.

