Heute im Talk: Arno Schneider aus München. Lohnt es sich heutzutage noch einen eigenen Malerbetrieb zu gründen, oder sollte mal lieber angestellt bleiben? Arno verrät uns seine Meinung dazu!
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Hier gibt es das Interview zum nachlesen:
Kyra: Jetzt gibt es ja in deinem Fall den Punkt der Betriebsübernahme, was deine Tochter ja dann in weiter Zukunft irgendwann mal macht. Aber man kann ja auch mit dem Meistertitel in die Selbstständigkeit gehen und einen eigenen Betrieb gründen. Würdest du sagen, das lohnt sich heutzutage noch oder würdest du eher davon abraten?
Arno: Also, es lohnt sich auf jeden Fall, das muss man ganz klar sagen. Punkt eins ist: Wenn ich mein eigener Chef bin, kann ich auch machen, was ich will. Ich kann zum Beispiel auch mal einem Kunden sagen: „Das mache ich nicht, danke.“ Und das ist schon ein gutes Gefühl. Man geht da mit einer ganz anderen Haltung rein. Es macht sogar richtig Freude, wenn man auch mal sagen kann: „Suchen Sie sich jemand anderen, das passt für mich nicht.“
Kyra: Das heißt, diese Freiheit ist für dich ein großer Vorteil?
Arno: Absolut. Und der Grund, warum man sich das auch leisten kann, ist, dass einfach genügend Arbeit da ist. Wenn man sich die Zukunft anschaut, wird die Anzahl der Betriebe eher weniger, genauso wie die Anzahl der Mitarbeiter. Was aber nicht weniger wird, ist die Arbeit – die bleibt gleich oder wird sogar mehr.
Kyra: Das klingt ja nach guten Aussichten fürs Handwerk.
Arno: Ja, auf jeden Fall. Ich glaube, das Handwerk hat goldenen Boden. Wenn man das auf die nächsten 20 oder 30 Jahre betrachtet, denke ich auch, dass sich das Lohngefüge verändern wird. Handwerker werden eher in die obere Einkommensgruppe aufsteigen. Ich bin überzeugt, dass es irgendwann so weit kommt, dass Kunden uns regelrecht bitten müssen, überhaupt noch einen Termin zu bekommen.

