Ein Werkzeugkoffer für die Gesellenprüfung ist nur der Anfang: Auf die Gewinnerinnen und Gewinner des Bestenwettbewerbs 2027 warten Workshops, Besichtigungen und Gespräche mit ehemaligen Teilnehmenden. Lehrkräfte können Schülerinnen und Schüler im Abschlusslehrjahr nominieren.
Die Sto-Stiftung vergibt 2027 erneut beim Bestenwettbewerb mehr als 100 grüne Werkzeugkoffer. Damit sollen talentierte junge Handwerkerinnen und Handwerker leichter ins Berufsleben starten. „Mit den Koffern würdigen wir die Leistungen der Auszubildenden. Zugleich unterstützen wir sie dabei, sich auf die Gesellenprüfung vorzubereiten“, sagt Ingeborg Totzke, Stiftungsrätin Handwerk der Sto-Stiftung. “Wir fördern junge Menschen, die gute Leistungen in ihrer Ausbildung zeigen, und das oft trotz sozialer oder finanzieller Hürden.“
Neben Auszubildenden aus Deutschland können auch Nachwuchskräfte aus Österreich, der Schweiz und Südtirol einen grünen Koffer gewinnen. „Der Austausch über Ländergrenzen hinweg macht neue Ideen, Techniken und Sichtweisen zugänglich. Das bereitet junge Handwerkerinnen und Handwerker auf ein Berufsleben vor, in dem internationale Zusammenarbeit zum Alltag gehört“, unterstreicht Michael Keller, Vorstandsvorsitzender der Sto-Stiftung.
Bewerbungsphase bis Dezember 2026
Lehrkräfte aller Berufsschulen können bis zum 11. Dezember 2026 pro Stuckateur-, Maler- und Lackiererklasse eine Schülerin oder einen Schüler im Abschlusslehrjahr für den Wettbewerb anmelden. Diese müssen unter anderem im Jahreszeugnis des zweiten Ausbildungsjahres eine Durchschnittsnote von mindestens 2,4 erreicht haben, sozial förderungswürdig sein und dürfen die praktische Abschlussprüfung frühestens im April 2027 ablegen. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online auf https://sto-stiftung.de/bestenwettbewerb.
Zwei Tage, die bleiben
Im Frühjahr 2027 übergibt die Sto-Stiftung den Gewinnerinnen und Gewinnern ihre Werkzeugkoffer direkt an den teilnehmenden Fachschulen, zum Beispiel in Hamburg, Fulda, Stuttgart oder München. Ein zweitägiges Programm mit Besichtigungen und Workshops begleitet die Preisverleihung. Außerdem können sich die Nachwuchstalente mit ehemaligen Teilnehmenden austauschen und sich über Stipendien sowie die Technikerausbildung informieren. „Wir möchten den jungen Menschen zeigen, wie Ideen in die Praxis finden. Zugleich soll das Programm Erlebnisse bieten, die Neugier wecken und den Blick auf neue Möglichkeiten lenken“, unterstreicht Ingeborg Totzke, Stiftungsrätin Handwerk der Sto-Stiftung.
