Praxis

BG BAU zeigt wie sicheres Arbeiten bei jedem Wetter geht

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) hat wichtige Hinweise und Tipps zu sicherem Arbeiten bei jedem Wetter zusammengestellt.

Der Klimawandel sorgt auch in Deutschland für immer heftigere und schnellere Wetterumschwünge. Gewitter und Stürme mit Starkregen oder Hagel können plötzlich und unerwartet auftreten. Dadurch steigt das Unfallrisiko, insbesondere auf Baustellen.

„Wenn Krane, Baugeräte und Gerüste nicht ausreichend gesichert wurden, bewegt sie der Wind oder kippt sie sogar um. Wassermassen können Arbeitsbereiche fluten, wie zum Beispiel Tunnel oder Kanalisationsanlagen, und für Erdrutsche an Böschungen sorgen“, sagt Bernhard Arenz, Leiter der Hauptabteilung Prävention der BG BAU.

Blitzschläge können Menschen direkt treffen und tödlich verletzen. Außerdem verursachen sie gefährliche Überspannungen in elektrisch leitenden Umgebungen, wie Freileitungen, Brücken und sogar in unterirdischen Rohrleitungs- und Kabelnetzen. Krane sollen deshalb zusätzlich geerdet sein. Arbeitsbereiche können in Brand geraten. Im schlimmsten Fall kommt es zu Explosionen.

„Mit Aufmerksamkeit und der richtigen Ausrüstung lässt sich diesen Gefährdungen aber wirkungsvoll begegnen. Bei bedrohlicher Witterung ist es wichtig, sofort die Arbeiten einzustellen, geschützte Aufenthaltsbereiche aufzusuchen und elektrische Betriebsmittel zu sichern“, so Bernhard Arenz.

Über diese und weitere Maßnahmen informiert die BG BAU auf ihrer Internetseite www.bgbau.de/unwetter. Des Weiteren wurde eine Checkliste erstellt, die die wichtigsten Hinweise kurz zusammenfasst. Hier finden sich Hinweise, was in Vorbereitung, während und nach einem Unwetter zu beachten ist.

Bild: Bei Wind muss auf ein ausreichend gesichertes Gerüst geachtet werden.
Quelle: Ingo Bartussek/stock.adobe.com

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