Im Nordhessischen Bundesforstbetrieb Schwarzenborn startet Strauss mit einem Pilotprojekt. Das Unternehmen schützt 1000 Baumriesen als Biotopbäume und Kohlenstoffspeicher. Die Brüder Henning und Steffen Strauss führen das Unternehmen in vierter Generation. Zur symbolischen Vertragsunterzeichnung trugen beide erste Ergebnisse dieser Arbeit, darunter Anzüge aus Hanf und Bambus.
Ein Teil der Projektfläche soll sich ohne Eingriff der Forstwirtschaft zu einem Naturwaldreservat entwickeln. So wird aus Wirtschaftswald langfristig Urwald. Strauss fördert damit die Vielfalt seltener Arten und schafft unberührte Natur. Das Holz der Baumriesen verbleibt im Wald und bildet als Biotopholz Lebensraum und Nährstoffquelle. Der Plan zur Bewirtschaftung des übrigen Waldes sieht vor, geerntetes Holz ausschließlich regional zu vermarkten – ein Beitrag zur positiven Ökobilanz eines heimischen Baustoffes. Besonderer Clou: Die Bäume sind digital kartografiert, per GPS kann man sich zu den einzelnen Baumriesen navigieren.
Geplant sind künftig gemeinsame Workshops im Engelbert-Strauss-Wald oder Impulsvorträge zu Themen rund um Klima-, Arten- und Ressourcenschutz am Standort CI Factory.
Bild: Symbolische Vertragsunterzeichnung (von links): Henning Strauss, Christoph Goebel (Leitender Forstdirektor) und Steffen Strauss (Bild: Engelbert Strauss)

