Die EURwanda Handcraft Foundation e.V. ist eine Gruppe von gemeinnützig engagierten Menschen aus dem Handwerk, Innungen, Fachverbänden, sozialen Einrichtungen und Stiftungen. Sie setzen sich dafür ein, das Interesse im Wirtschaftssektor Handwerk im Bereich Nachwuchs zu fördern und nachhaltige Innovationen zu schaffen. Der Leitgedanke des Vereins ist eine faire, gerechte und nachhaltige Welt. Zudem ist es ihm sehr wichtig, mit und für die Menschen sowohl in Deutschland als auch vor Ort in Ruanda zu arbeiten und “Hilfe zur Selbsthilfe” zu bieten und zu unterstützen. Denn nicht nur in Deutschland und Europa fehlt es an Handwerkern, sondern ebenso in Ruanda.
Nachdem im Jahr 2020 eine bereits geplante Reise pandemiebedingt abgesagt werden musste, freuen sich 25 junge Handwerkerinnen und Handwerker (von Auszubildenden bis Betriebsinhaber) aus Deutschland wieder auf die anstehende Tour. Die geplante 10-tägige Reise wird Ende Oktober bis Anfang November 2023 stattfinden. „Gemeinsam mit Berufsschülern aus Ruanda werden wir an einem oder mehreren sozialen Projekten im handwerklichen Bereich arbeiten“, erklärt der Vorsitzende des Vereins, Norbert de Wolf. "Wir sind sehr stolz, dass Miss Handwerk 2023, Maren Kogge sowie der Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen, Hans-Jörg Friese, als auch der neue Landesinnungsmeister des Malerverbands Niedersachsen Ralph Sensing uns auf der Reise begleiten und selbstverständlich auch persönlich anpacken werden."
Eingeladen an der Reise teilzunehmen sind alle jungen Handwerker und vor allem Handwerkerinnen aus verschiedenen Gewerken, wie z.B. Maler, Elektriker, Schreiner, Dachdecker sowie erfahrene Handwerksmeister und -meisterinnen.
Das Projekt ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor Ort in Ruanda mit anderen jungen Menschen in Kontakt zu treten, kulturelle Unterschiede und Übereinstimmungen kennenzulernen und gemeinsam an verschiedenen sozialen Projekten ihr Können und ihre Kreativität zu demonstrieren und von ihren ruandischen Projektpartnern zu lernen.
Angedacht ist die Ankunft in der Hauptstadt Kigali mit einer kurzen Akklimatisierungs- und Kennenlernphase. Danach findet eine einwöchige “hands-on” Projektarbeit bei einer sozialen, örtlichen Einrichtung mit jungen ruandischen Berufsschülern statt. Abgerundet wird die Reise unter anderem mit einem Besuch im Genocide Memorial Center. Die Rückreise erfolgt dann mit wertvollen Erkenntnissen und vielen tollen Erinnerungen und zeigt, dass Handwerk bunt, vielfältig und interessant ist!
www.eurwanda-handcraft.org
Quelle: EURwanda Handcraft Foundation e.V

