Kaum ein anderer Handwerksbetrieb in der Hellweg-Lippe-Region wird Maler, Maurer, Steinmetze, Tischler und Metallbauer gleichzeitig zu seinen Gewerken zählen können – außer, er beschäftigt sich – genau wie die Wibbeke Denkmalpflege GmbH in Geseke – seit Jahr und Tag mit der handwerklichen Restaurierung von Gebäuden und Einrichtungen.
Maler- und Lackierer-Obermeisterin Tanja Senftleben (rechts im Bild) zeigte sich beeindruckt von den handwerklichen Möglichkeiten, die der Betrieb von Thomas Wibbeke (links im Bild) und dessen Vater Ferdinand Wibbeke mit seinen rund 60 MitarbeiterInnen bietet. Die Obermeisterin war zum Überraschungsbesuch an die Meteorstraße gekommen, um dem Firmen-Senior seinen Goldenen Meisterbrief im Maler- und Lackiererhandwerk zu überreichen.
Sein Unternehmen ist bekannt für Kirchen- und Illusionsmalerei, für Projekte mit gestalterischer Eigenständigkeit sowie für Bildhauerei in Verbindung mit natursteinverarbeitenden Gewerken und über viele in- und ausländische Grenzen hinweg als restauratorischer Fachbetrieb gefragt. „Wir sind vor etwa 20 Jahren vom Stammsitz Büren nach Geseke gewechselt, weil sich hier viel mehr Fläche bot, um unser ganzes Handwerksangebot auszuleben“, wie Geschäftsführer und Dipl.-Ing. Thomas Wibbeke zurückblickt. In dritter Generation führt man nun restauratorische Arbeiten aus, die viel praktische Denkmalpflege beinhalten und zugleich über die reinen planerischen Funktionen des Ingenieurwesens oft hinausgehen.
Bild: KH Hellweg-Lippe

