Die Rüstzeiten seien zu hoch. Man müsse zu viel abkleben. Und überhaupt würden sich Spritzverfahren erst bei großen Flächen rechnen. Diese Argumente pro Pinsel- und Rollenlackierung und kontra Spritztechnik hört man immer wieder. Glücklicherweise ist in den letzten Jahren auf diesem Gebiet viel passiert. Hersteller von Spritzgeräten und Beschichtungen haben Systeme und Komponenten entwickelt, die die praktischen Anforderungen des Malers optimal erfüllen und für deutlich mehr Effizienz auch bei Flächen ab 5 m2 sorgen.
XVLP – sauber, schnell und handlich
Für Premium-Lackierungen schon auf kleinen Flächen sollte man bei der XVLP-Spritztechnologie hellhörig werden. Das Kürzel steht für eXtra Volume Low Pressure. Es bedeutet: Die XVLP-Technik arbeitet mit viel Luft (> 1.800 l/min Xtra Volume) und wenig Druck (ca. 1 bar Low Pressure). Dabei entstehen größere Tröpfchen, weniger Nebel und – speziell mit systemabgestimmten Lacken – hervorragende Oberflächen. Der geringe Spritznebel reduziert den Abklebeaufwand und macht das Arbeiten äußerst angenehm. Zudem ermöglichen wechselbare Farbbecher und Sprühaufsätze für unterschiedliche Materialien oder Farbtöne, dass nur wenige schnelle Handgriffe für eine Umrüstung auf der Baustelle notwendig sind. XVLP-Spritzgeräte für Flächen bis 50 m2 gibt es in handlicher, leichter Ausführung – nicht größer als und so leicht zu transportieren wie ein Staubsauger.
Fast vier Mal effizienter
Bei wasserbasierten Lacken ist Brillux noch einen Schritt weitergegangen. Passend zum XVLP-Niederdruckspitzgerät wurden mit der Hydro-PU-XSpray-Serie von Filler über Isoprimer bis hin zu Seidenmattlack und Metallicfinish perfekt auf dieses Spritzverfahren eingestellte Beschichtungsprodukte entwickelt. Die Gebinde – natürlich gefüllt mit Materialien in jedem gewünschten Farbton – lassen sich einfach auf das Gerät aufschrauben. Diese Art des Auftrags führt zum gewünschten Ergebnis, einer exzellenten Oberfläche, und zu deutlichen Zeitvorteilen: Während die Beschichtung einer Tür inklusive Rüst- und Verarbeitungszeit ganz klassisch mit Pinsel und Rolle rund 47 Minuten dauert, ist dieselbe Arbeit mit der XVLP-Systemlösung in 12 Minuten zu schaffen. Man kann sich leicht ausrechnen, wie positiv diese nahezu vierfach gesteigerte Effizienz auf dem betrieblichen Konto zu Buche schlägt. Wer wissen will, ob sich die Anschaffung und der Einsatz der XVLP-Technik lohnt, findet unter www.brillux.de/hydro-pu-xspray einen Vergleichsrechner, der klassische und XVLP-Spritzapplikation konkret in Zahlen gegenüberstellt.
Handfeste Maßnahmen für mehr Effizienz
Die XVLP-Spritztechnik für kleine Flächen erweist sich als überaus leicht umzusetzende Maßnahme, die Zeit- und Kostenvorteile mit sich bringt. Wer weitere Möglichkeiten sucht, die Effizienz in der Firma zu steigern, den interessiert sicher der Effizienz-Check von Brillux für Maler- und Stuckateurbetriebe. Hier wird vorgestellt, wie sich mit abgestimmten Produkten und Verarbeitungstechniken mehr Schlagkraft erreichen lässt. Drei weitere Effizienzsäulen – Wissen, Service und Logistik – ergänzen den praktischen Werkzeugkoffer, mit dem sich wertvolle Zeit gewinnen und unnötige Kosten vermeiden lassen. Alle Impulse dazu gibt es unter www.brillux.de/effizienz-check.
Julie Hornung, Marketing bei Brillux
Bild: Die XVLP-Spritztechnologie basiert auf einem Niederdruckspritzverfahren, bei dem das Beschichtungsmaterial mit hohem Luftvolumen und niedrigem Druck zerstäubt wird. Mit nur wenig Overspray ergibt sich ein Oberflächenfinish, das bislang der Airless- oder AirCoat-Technologie vorbehalten war.
Quelle: Brillux

