Warum bist du Maler geworden?
Ich bin Maler geworden, nachdem ich festgestellt habe, dass mich meine erste Ausbildung zum Kfz-Mechaniker persönlich nicht weiterbringen würde. Und als ich Freunden bei Renovierungsarbeiten geholfen habe, wusste ich: Ich habe meinen Traumjob tatsächlich gefunden.
Was begeistert dich an deinem Beruf / Was regt dich auf?
Was mich an meinem Beruf begeistert ist, glaube ich, die Standard-Malerantwort: Veränderungen schaffen. Zum Feierabend hin zu wissen, die sichtbaren Ergebnisse habe ich mit den eigenen Händen geschaffen.
Was mich aufregt: Die Frage beim Einrichten der Baustelle, wann ich denn ungefähr fertig sein werde.
Was ist deine Lieblingsfarbe?
Eine Lieblingsfarbe habe ich nicht, aber ich male gerne Schwarz. Im Ernst – ich würde gerne mal ein Zimmer – oder mehr – komplett Schwarz gestalten.
Welche Arbeiten führst du am liebsten aus?
Am allerliebsten streiche ich tatsächlich.
Mit welchem Werkzeug arbeitest du am liebsten?
Am liebsten arbeite ich logischerweise mit meinem Streichwerkzeug und meinem eingearbeiteten Glätter. Natürlich auch mit allem, was das Leben und die Arbeit erleichtert. Zum Beispiel mit meinen super Schleifmaschinen.
Wenn du einen Tag lang Bundeskanzler wärst, was würdest du anstellen?
Um etwas zu verändern, würde ein Tag als Bundeskanzler leider nicht reichen. Aber die Frage ist ja nach dem Anstellen: Mein Büro komplett neu gestalten lassen.
Hast du ein Vorbild?
Es gibt da mehrere Vorbilder. Nämlich all die Gesellen, die mich ausgebildet haben. Ihnen habe ich das zu verdanken, was ich heute bin und kann. Und natürlich meine Frau, die mir immer den Rücken frei hält. Danke euch allen dafür!
Und erzähl uns doch bitte von deinem Lieblings-Erlebnis von der Baustelle? (Gerne auch schlimmstes)
Lieblingserlebnis: Als ich neben die Leiter getreten bin, auf dem Boden lag und eine 10.0 vom Kollegen bekommen habe.
Bild: Malermeister Sebastian Kuhl
Quelle: privat

