Unternehmen Auszeichnung

Lackfabrik Jansen vergibt Ehrenpreis für den Neuanfang aus der Krise

Zum zweiten Jahrestag der Flut im Ahrtal haben die Gesellschafter der Lackfabrik Jansen den Ehrenpreis Peter Adam Jansen Preis ins Leben gerufen.

Dass sie damit ein weiteres deutliches Zeichen, die Zukunft im Ahrtal auch weiterhin in die eigene Hand nehmen zu wollen und zu werden, gesetzt haben, ist den Initiatoren des Preises bewusst. Als ersten Preisträger haben die Gesellschafter im Rahmen der Gedenkfeier zur Flutnacht nun das eigene Team ausgezeichnet und unterstrichen damit das beherzte Engagement, den Kampf- und Pioniergeist der gesamten Belegschaft in den letzten zwei Jahren.

Inspiriert wurden die Gesellschafter dabei von einem Video-Statement einer Mitarbeiterin vor genau einem Jahr. „Wir waren schon vor der Flut vieles – aber sicher nicht normal. Und es ist schön zu sehen, dass wir heute noch immer hier stehen und unsere Werte nicht verloren haben“ heißt es dort. „Wir wollen mit diesen Ereignissen Vorbild für andere sein, falls es irgendwo anders auch passiert. Man soll sehen, wie weit wir gekommen sind, und vielleicht hilft das dem einen oder anderen, nicht die Hoffnung aufzugeben.“

Peter Adam Jansen Preis soll jährlich vergeben werden

Diese Worte haben Wirkung gezeigt. „Wir wollen den Gedanken aufnehmen und werden nun jedes Jahr zum Jahrestag der Flut diesen Preis für Menschen und Unternehmen, die aus einer existenziellen Krise einen Neuanfang geschafft haben, vergeben. Wir wissen heute sehr genau, dass ein solcher Neustart einer Organisation alles abverlangt. Mut, Ideen, Geduld und vor allem: Standhaftigkeit. Das heißt, weiter zu gehen und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Da kann es gar nicht genug Vorbilder geben, an denen man sich ausrichten kann. Diese wollen wir auszeichnen und vor den Vorhang holen. Wir alle können davon lernen, und wir wissen heute eben auch, was Menschen gemeinsam erreichen können, wenn sie es schaffen, ihre Kräfte zu bündeln und gemeinsam auszurichten“, so Dirk Mayer-Mallmann, geschäftsführender Gesellschafter der Lackfabrik Jansen über die Ausrichtung des Preises.

Ausgezeichnet wurde in diesem Jahr das gesamte Team Jansen. Und diese Entscheidung sei keineswegs eine Selbstverständlichkeit bzw. „normal“ gewesen. Vielmehr sei es die tiefe Anerkennung und der aufrichtige Respekt gegenüber jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter. „Was in den letzten 24 Monaten geleistet wurde, wird uns für immer auf eine ganz besondere Art und Weise verbinden“, so die Gesellschafter.

Ehrenamtliche Jury ist Teil des Preises

Dass die Planung für das nächste Jahr bereits laufen, zeigt auch die Besetzung der Jury für die Vergabe 2024. So werden die Preisträger ab dem kommenden Jahr von einer hochkarätigen Jury ermittelt werden. „Wir haben uns sehr gefreut, dass mit Daniela Schmitt die Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz ihr Mitwirken ohne jedes Zögern zugesagt hat – genau wie die drei weiteren Juroren, die wir ehrenamtlich für unseren Preis gewinnen konnten. Sie verfügen über große Jury-Erfahrung und sind selbst gestandene Unternehmer. Hinzu kommen noch vier Mitarbeiter aus unserem Unternehmen. Ich bin überzeugt, dass wir damit eine hochkompetente Jury besetzen konnten, die die einzelnen Bewerbungen und Nominierungen von allen Perspektiven mit den vielfältigsten Kompetenzen und Hintergründen bewerten können“, freut sich Mayer-Mallmann auf ein Auswahlverfahren, das er im nächsten Jahr dann von außen betrachten wird. Wichtig ist dem geschäftsführenden Gesellschafter ebenso, dass es bezüglich der Bewerbungen und Nominierungen keine Einschränkungen gibt. Weder die Größe noch der regionale Bezug oder auch die Branche werden für die Vergabe des Preises eine relevante Bezugsgröße sein. „All diese Einteilungen und Kategorien haben in der Krise keine Bedeutung mehr. Da geht es dann nur um den Vorbild-Charakter des Einzelnen und darum, sich miteinander besser zu machen“, erklärt er abschließend.

Übrigens, der Namensgeber dieses Preises – Peter Adam Jansen – hat die Lackfabrik aufgebaut und zu dem gemacht, wie man das Unternehmen heute kennt. Auch er hat sich von nichts und niemandem aufhalten lassen und das Unternehmen durch die schweren Kriegsjahre geführt. Ausgangspunkt für sein Schaffen war unter anderem die Entwicklung des noch heute ebenso bekannten wie beliebten Ahrweilit Spachtel.

Und alle, die sich immer gefragt haben, wofür das P.A. Jansen im Firmennamen der Lackfabrik steht, finden auch hier die Lösung: Peter Adam Jansen.

Sämtliche Informationen rund um den Preis stehen ganz aktuell auf einer eigenen Website bereit. Dort können auch schon die ersten Nominierungen und Bewerbung für 2024 online abgegeben werden.

www.peter-adam-jansen-preis.de

Bild: Die Gesellschafter der Lackfabrik übergeben den Peter Adam Jansen Preis 2023 an das Team Jansen.
Quelle: Stephan Wirwalski

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