Am 28. Februar und 1. März trafen sich die neun Teammitglieder und ihr Trainer Josef Gruber in der Knauf Akademie in Kitzingen zu einem anspruchsvollen Trainingsprogramm zur Herstellung hochwertiger Oberflächen in Putz und Trockenbau. In Theorie und Praxis vermittelten die Trainer Bernd Liczewski, Peter Müller und Uwe Müller das nötige Rüstzeug. Die Basis bildete die Darstellung der Oberflächenqualitäten und der für ihre Herstellung erforderlichen Werkzeuge und Maschinen. Der größte Teil war jedoch der Praxis gewidmet. Im Bereich Putz lernten die jungen Stuckateure, wie sich mit MultiFinish, Rotkalk-Glätte und Rotband-Reno feinste Oberflächen erzeugen lassen. Bei der Sgraffitotechnik mit dem Kratzputz PrestoOne war Fingerspitzengefühl und die Auswahl des richtigen Kratzwerkzeugs gefordert.
„Die Anleitung durch die Trainer der Knauf Akademie war große Klasse. Das Team hat in den zwei Tagen Techniken, Werkzeuge und Maschinen kennen gelernt, die in der Praxis längst noch nicht Standard sind. Von diesem Know-how können sie in der Praxis in ihren Betrieben profitieren und es hat sie für die Vorbereitung auf die EuroSkills einen Riesenschritt weitergebracht“, erklärt Nationaltrainer Josef Gruber.
Hinzu kam: Zum Jahreswechsel hatte sich das Team neuformiert. Turnusgemäß waren Mitglieder ausgeschieden und neue dazu gekommen. Das Spezialtraining stellte für das Team also das erste Zusammentreffen in der neuen Konstellation dar. „Nur wenn wir miteinander und voneinander lernen, können wir erfolgreich sein. Deshalb legen wir so viel Wert auf den Teamgeist“, ergänzt Stuckateurmeister Gruber.
Bei den EuroSkills kann allerdings nur einer oder eine aus dem Team für Deutschland ins Rennen gehen. Den Starter aus seinen Reihen ermittelt das Nationalteam in einem Ausscheidungswettkampf auf den Knauf Werktagen Ende Mai in Stuttgart.
Bild: Das Nationalteam der Stuckateure hat sich zum Jahreswechsel neu formiert. Das Spachteltraining war daher auch wichtig, um den Teamgeist zu fördern. (Bild: Knauf/Stefan Ernst)

