Die Prüfnormen sind in erster Linie für Prüfinstitute und Sachverständige relevant.
Mit der DIN EN 16165 war es bereits 2021 gelungen, sich europaweit auf vier Prüfverfahren zu einigen. Die vier Prüfungen sind:
- Prüfung durch barfüßiges Begehen einer schiefen Ebene
- Prüfung durch beschuhtes Begehen einer schiefen Ebene
- Pendelprüfung
- Tribometer-Prüfung
Die beiden letztgenannten Prüfungen sind auch mobil, bei bereits verlegten (nicht profilierten) Böden, durchführbar.
In der europäischen Normung fehlt die Regelung zur Festlegung des Verdrängungsraumes bei profilierten Oberflächen; dies wurde jetzt mit der DIN 51130 national nachgeregelt.
Für den Handwerker ergeben sich keine wesentlichen Änderungen, denn die Prüfnormen regeln keine Anforderungen an Fußböden, sondern nur an die Prüfverfahren.
Anforderungen werden in den EU-Staaten weiterhin national geregelt, in Deutschland über die DGUV-Regeln und Arbeitsstättenrichtlinien (ASR). Die Rutschhemmklassen R und Bewertungsgruppen A, B, C bleiben bestehen.
Weitere Informationen zum Thema wie auch die FAQ zur Normung der Rutschhemmung sind auf www.farbe.de hinterlegt.

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