Nach einer Werksbesichtigung mit Produktvorstellung vermittelte Michael Nachmann, Leiter der Anwendungstechnik bei PUFAS, zunächst die theoretischen Grundlagen, die für eine qualitativ hochwertige Tapezierung nötig sind: Wie werden Untergründe erkannt, wie müssen sie vorbereitet werden, welche Hilfsmittel und Materialien gibt es und wie werden sie eingesetzt, um ein optimales Ergebnis zu erzielen?
Am Nachmittag konnten die Teammitglieder Freya Spitzer, Janick Mensinger, Julien Wirkner und Daniel Aichbauer verschiedene Werkzeuge testen und deren Handhabung vergleichen. Interessant besonders für Freya: der zeitsparende Kleisterauftrag mittels Rolle, den sie zuhause für die im September anstehenden EuroSkills in Danzig weiter üben möchte.
Die ausgiebige Praxiserprobung folgte dann am zweiten Workshoptag. Geschüttelt, gerührt oder als Fertigprodukt: Janick, Julien und Daniel konnten mit unterschiedlichen Kleistermassen und Werkzeugen die Tapeten an die Wand bringen. „Nicht jedes Werkzeug passt zu jedem Verarbeiter“, so Michael Nachmann. „Man sollte verschiedene Werkzeuge ausprobieren und herausfinden, mit welchem man am besten arbeitet. Das fängt beim Kleisterauftrag mittels Pinsel oder Rolle an und endet nicht bei Tapeziermaschine oder Nahtroller.“
Holger Jentz, Vorsitzender des Bildungsausschusses beim Bundesverband, der den Workshop begleitete, bedankte sich bei Nachmann und PUFAS für die hervorragende Organisation des Workshops und lobte die gezielte und kurzweilige Wissensvermittlung. „Es ist toll zu sehen, mit wie viel Spaß hier Wissen vermittelt und angewendet wird. PUFAS ist für das Maler Nationalteam immer eine Reise wert.“
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(Bild: Bundesverband)

