Der weltweit tätige Konzern mit 84.494 Mitarbeitenden verzeichnet in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 9,9 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von 18,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Währungsbereinigt sind es 17,0 %.
„Liefer- und Materialengpässe, Preissteigerungen, Corona-Pandemie und seit Februar der Konflikt in der Ukraine: Die Bewältigung dieser Krisenherde, die gerade geballt über die Wirtschaft hereinbrechen, ist für uns alle sehr herausfordernd. Aktuell spitzt sich die Energiekrise zu und wir suchen alle nach Alternativen – was wiederum im Hinblick auf die Transformation zu mehr Nachhaltigkeit eine Chance sein kann. Vor diesem Hintergrund so positive Ergebnisse zu erzielen, stellt uns mehr als zufrieden. Dennoch ist uns klar, dass wir angesichts der abkühlenden Konjunktur diese hohen Wachstumsraten voraussichtlich nicht halten werden können“, resümiert Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe.
Das Betriebsergebnis der Würth-Gruppe liegt Stand Juni 2022 bei 720 Mio. Euro – und damit deutlich über dem Vorjahr (520 Mio. Euro). Grund für die positive Entwicklung sind Produktivitätssteigerungen vor allem bei den großen, etablierten Gesellschaften in Deutschland, Südeuropa und den USA.
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