Braun erlebt mit dem veränderten Verständnis von Neutralfarben in Mode und Interior Design eine Renaissance. Vor zwei Jahren hatte Little Greene mit der Kollektion „Sweet Treats“ die Abkehr von klassischem Weiß hin zu wärmeren Farbkonzepten aufgegriffen, damals vor allem mit intensiven Karamelltönen. Inzwischen verschiebt sich der Fokus zu ausgewogeneren, neutraleren Nuancen.
„Marle“ ist ein warmer, vielschichtiger Farbton mit deutlich reduzierter Sättigung. Die Rezeptur enthält einen hohen Anteil gelben Ochers sowie Schwarz, das die Farbe entsättigt. Ein kleiner Anteil roten Oxids gleicht den grünlichen Unterton dieser beiden Pigmente aus. „Die Beliebtheit bestimmter Farben verändert sich mit der Zeit. Dabei handelt es sich eher um eine Evolution als um eine Revolution“, erklärt Ruth Mottershead, Creative Director Little Greene.
Als kräftigere Alternative zu Weiß und weichere, wärmere Alternative zu Schwarz oder Grau lässt sich „Marle“ vielseitig kombinieren: tonal mit weiteren Neutralfarben, mit pudrigen Rosatönen, Garten- und Waldgrün oder anderen erdigen Nuancen. Einen stärkeren Kontrast bilden dunkle Petrol- und Blautöne.
